Regionale Spezialitäten

Unsere Spezialitäten: Saaten und Kerne

aus Süddeutschland

Bio von hier ist für uns keine leere Floskel. Deshalb versuchen wir unser Sortiment an regionalen Spezialitäten ständig zu erweitern und unseren Kunden eine regionale Alternative zum Import aus dem Osten zu bieten.

 

Angefangen von deutschen Klassikern wie Linsen und Leinsamen haben wir auch Sonnenblumenkerne, Hirse und Amarant im Sortiment.

Sonnenblumenkerne aus Süddeutschland

ca. 100 ha Anbaufläche pro Jahr

Seit 2006 werden in Süd- und Mitteldeutschland von Bio-Bauern wieder Speisesonnenblumenkerne angebaut.

Speise-Sonnenblumernkerne sind im Anbau anspruchsvoll. Sie brauchen zum Gedeihen das Klima von Weinbauregionen.

In unserer Erzeugergemeinschaft OBEG Hohenlohe werden die Kerne sorgfältig getrocknet und behutsam geschält, damit sie ohne Schale und Schaden weiterverarbeitet werden können.

Verschiedene Bioland-Bäckereien verbacken sie zu genussvollen Backwaren. Die Bäckereien nehmen die deutlich höheren Einkaufspreise für diese Sonnenblumenkerne in Kauf, um ihre Backwaren so heimisch wie möglich zu machen.

 

12 unserer Bio-Bauern haben auf 100 ha wieder Sonnenblumenkerne angebaut. Das hat 2019 einen Ertrag von 200 t Sonnenblumenkerne ergeben. Selbstverständlich werden die Sonnenblumenkerne nach den strengen Richtlinien der deutschen Bio-Anbauverbände angebaut und kontrolliert.

 

Die Ernte der Sonnenblumen in 2020 steht noch aus.

Regionaler Leinsamen für Öl und Gebäck

ca. 40 ha Anbaufläche pro Jahr

Auch Leinsamen wird seit vielen Jahren regional von unseren Landwirten angebaut. Durch die Sortenwahl und den Erfahrungsaustausch zu Aussaat, Pflege und Drusch verfügen wir über sehr gute Qualitäten.

 

Durch die sehr schonende Aufbereitung auf unseren eigenen Anlagen und die gekühlte Lagerung erhalten wir die hohe Qualität unseres Leins, so dass er sowohl zum Backen als auch zum Verpressen oder natürlich fürs Müsli bestens geeignet ist.

Regionale Hirse

ca. 20 ha Anbaufläche pro Jahr

Seit 2018 bieten wir auch regionale Hirse aus Süddeutschland an. Die Klimaveränderungen ermöglichen den regionalen Anbau und auch eine regionale Schälung ist seither möglich.

 

Dieses Produkt ist sowohl für unsere Bäcker (Rezept für Hirsebrot können Sie gerne bei uns erfragen) als auch für Naturkostläden, Unverpackt-Läden und Endverbraucher sehr interessant.

Süddeutsche Linsen für den Teller und das Gebäck

ca. 15 ha Anbaufläche pro Jahr

Linsen sind sowohl in der klassischen schwäbischen Küche bewährt als auch interessant für Vegetarier und Veganer aufgrund ihres hohen Eiweißanteils.

 

Zur Stabilisierung der Linsenpflanzen wird die Kultur im Gemenge mit meist Gerste oder Hafer angebaut und nach der Ernte getrennt. Ein Linsenacker bietet darüber hinaus Platz für verschiedene Wildkräuter und lockt somit auch diverse Insekten und Feldvögel an.

OBEG_Amarant_regional

Amarant aus der Region

ca. 10 ha Anbaufläche pro Jahr

“Klein aber fein” – Amarant ist ein “Pseudogetreide”, das es in sich hat.

 

Durch den hohen Anteil an Magnesium, Eisen, Calcium und Ballaststoffen sowie an der essentiellen Aminosäure Lysin ist Amarant eine wertvolle Ergänzung auf unseren Äckern.

Heimischer Buchweizen

ca. 8 ha Anbaufläche pro Jahr

Buchweizen ist trotz seines Namens kein Getreide, sondern ein „Pseudogetreide“. Botanisch gehört er zu den Knöterichgewächsen. Der lateinische Name ist Fagopyrum und heißt übersetzt das „Korn der Buche“, denn seine Früchte ähneln den Bucheckern. Buchweizen ist sehr gut geeignet für den ökologischen Landbau, denn die Pflanze ist sehr anspruchslos und gedeiht auch auf kargen und nährstoffärmeren Böden. Außerdem ist Buchweizen aufgrund seiner langen Blütezeit eine gute Bienenweide und bietet somit, auch bis in den Herbst hinein, Nahrung für die Bienen.

Auch für uns Menschen hat Buchweizen einiges für eine abwechslungsreiche Ernährung zu bieten. Er liefert uns hochwertiges Eiweiß und gute Gehalte an Vitamin B und verschieden Mineralstoffen (Kalium,Phosphor, Magnesium und Kalzium).

Buchweizen schmeckt gekocht, gekeimt oder geröstet und kann auch in Broten eine leckere und interessante Zutat sein.

OBEG_Bioland-Buchweizen

Kürbiskerne aus Bayern

ca. 15 ha Anbaufläche pro Jahr

Durch die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern, der Erzeugergemeinschaften “Bio-Kürbiskern AG” aus Aichach und “Schnell´s Kürbiskerne” aus Ansbach, können wir unser regionales Bioland-Sortiment um leckere grüne Kürbiskerne erweitern.

 

Die grünen Kürbiskerne sind zum einen Klassiker in den Backstuben, aber auch als gesunder Snack und Rohstoff in der Küche sehr beliebt.